Briefliche Abstimmung statt Mitgliederversammlung

Wegen des ab dem 16. März geltenden Versammlungsverbots musste die am 29. März 2020 vorgesehene Mitgliederversammlung der VAC Schweiz in der Kirche Ruhbank kurzfristig abgesagt werden. Der Vorstand der VAC hat Ende Juli entschieden, die Mitgliederversammlung in schriftlicher Form durchzuführen, wie dies in Artikel 6f der COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrates vorgesehen ist.

Bis am 28. August haben die Mitglieder die Möglichkeit, ihre Meinung auf einem Abstimmungsblatt einzutragen und dieses mit einem vorfrankierten Couvert einzusenden.

UPDATE Massnahmen Coronavirus

Information vom 27. Juni 2020

Entsprechend der per 19. Juni angepassten Vorgaben des Bundesrats hat der Vorstand der VAC Schweiz das Schutzkonzept aktualisiert. Unter anderem wurden die Mindestabstände von 2 Metern auf 1,50 Meter verringert. Der am 30. August vorgesehene Familiengottesdienst ist abgesagt. Der Veranstaltungskalender wird laufend aktualisiert.

UPDATE Massnahmen Coronavirus – Wiederaufnahme Gottesdienste

Information vom 27. Mai 2020

Gemäss Beschluss des Bundesrats vom 20. Mai können Gottesdienste ab Donnerstag, 28. Mai 2020 wieder gefeiert werden. Der Vorstand der VAC Schweiz hat in Anlehnung an bestehende Konzepte ein eigenes Schutzkonzept erstellt. Eine Kurzfassung wurde an alle Gemeindemitglieder versandt. Die ersten Gottesdienste finden wie folgt statt:

Kölliken: Sonntag, 14. Juni, 9:30 Uhr.

Zofingen: Sonntag, 14. Juni, 9:30 Uhr.

Zürich: Pfingsten, 31. Mai, 9:30 Uhr.

Auf Gemeindegesang und Abendmahlsfeier wird vorläufig verzichtet, ebenso auf Kirchenkaffee, gemeinsame Mittagessen und Ähnliches. Zudem gilt es, behördliche Anordnungen wie Distanzregeln (2 Meter Abstand) oder dem Raum angepasste, maximale Besucherzahlen einzuhalten.

UPDATE: Massnahmen Coronavirus

Seit dem 27. April werden in der Schweiz die Einschränkungen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus etappenweise gelockert. Am 27. Mai will der Bundesrat über weitere Schritte informieren.

Noch bis mindestens 8. Juni sind Gottesdienste und andere grössere Versammlungen verboten. Wann und wie das Gemeindeleben wieder aufgenommen werden kann, wird der Vorstand der VAC Schweiz – entsprechend der Weisungen des Bundesrates – kommunizieren. Er wird sich dabei am Vorgehen anderer Kirchgemeinden und den Empfehlungen der Schweizerischen Evangelischen Allianz orientieren.

Handhygiene

Hände waschen

Vermutlich hätte niemand gedacht, dass der Welthändehygienetag 2020 mitten in der Coronazeit liegt. Der 5.5. symbolisiert die zweimal fünf Finger des Menschen. Händehygiene ist ein wichtiger Schutz vor Infektionen. Regelmässiges Händewaschen gilt als eine der entscheidenden Massnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten. Dieser «Feiertag» wurde 2009 auf Initiative der WHO ins Leben gerufen.

Ja, wir hören es täglich, wie wichtig es ist, die Hände regelmässig dreissig Sekunden lang gründlich zu waschen. Bei uns ist es in der Regel sehr einfach, diese Empfehlungen zu befolgen. Denn wir haben genügend Wasser und Seife. Und deshalb wollen wir das befolgen, auch nach der Coronazeit.

Aber es gibt etwas, was noch bedeutsamer als diese Hygiene ist. Vielleicht hilft uns und unseren Mitmenschen beim Praktizieren des Händewaschens, zu verstehen, was Jesus für uns erwirkt hat.

Jesus Christus hat sich für uns hingegeben, damit wir durch den Heiligen Geist von neuem geboren werden / wurden. In diesem Glauben können wir beispielweise das Lied «Alles Leben strömt aus dir» singen. Wir können unsere Liebe darin zeigen, in dem wir uns IHM hingeben   und das immer mehr, damit seine Quelle auch zur Quelle für unsere Mitmenschen wird.

Mögen Menschen gerade in der heutigen Zeit doch erkennen und erleben dürfen, wie es ist scheinbar plötzlich – wie die Frau am Jakobsbrunnen – an der wahren Quelle lebendigen Wassers angeschlossen zu sein.

Jesus antwortete ihr (der Frau am Jakobsbrunnen): «Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser… Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.»   (Johannes 4,10.13-14)

Nun, die Frau wusste es nichtaber Jesus wusste das. Er sah ihre Not und er spürte ihren Durst und er erfüllte sie durch und durch mit diesem lebendigen Wasser, so dass sie davon in ihrem Dorf selbst abgeben, erzählen konnte. Sie erlebte das, was in Johannes 7,37 steht an Leib, Seele und Geist.

Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fliessen.   (Johannes 7, 37)

An Pfingsten wurden die Schleusen des Himmels geöffnet und der Heilige Geist kam, nicht nur auf die Menschen, sondern in die Menschen.

Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster (Fürsprecher, Beistand) geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein(Johannes 14, 16-17)

Welch ein Zusage, welche eine Gnade! Er bleibt bei dir und bei mir und bleibt in dir und in mir. Wir brauchen tatsächlich kein zweites Pfingsten. Aber ich wünsche mir Erweckung durch diesen guten Heiligen Geist, dass er uns mit Freimut und Sanftmut, mit Herzensglut und Demut, mit Weisheit und Barmherzigkeit ausstattet. Vielleicht nutzen wir ja in Zukunft die 30 Sekunden bei der Handhygiene, um uns daran zu erinnern.

Bruno Zehnder