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* Apostel Erwin Kindler heimgegangen
Freitag, 04. Januar 2008, 23:42 Uhr
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Nachrichten Am Morgen des 28. Dezember 2007 ist Apostel Erwin Kindler (*17.05.1920) im Pflegezentrum Witikon (Zürich) an den Folgen einer Gallenentzündung verstorben.

Als Nachfolger des Apostels Otto Güttinger prägte Apostel Kindler zwischen 1961 und 1992 die Vereinigung Apostolischer Christen. Zusammen mit den europäischen Apostelbrüdern hat er mit der Herausgabe der Glaubensbücher "Was wir glauben" viele Reformen eingeleitet und so mitgeholfen, die Apostolischen Gemeinden von falschen Glaubensdogmen weg zu führen. Über Jahrzehnte war Apostel Kindler für die Redaktion der Zeitschrift "Der Herold" verantwortlich. Lange Jahre war er auch Sekretär der europäischen Apostelversammlung der Vereinigung Apostolischer Gemeinden. Einer seiner wichtigsten Wegbegleiter in seiner Amtszeit, Bischof Ernst Brunner (Zofingen), ist kürzlich ebenfalls von seinen Altersbeschwerden erlöst worden. Er verstarb am 21. November 2007.

In seiner Mitteilung an die Gemeinden der VAC schreibt Apostel Walter Baltisberger über seinen Vorgänger Erwin Kindler:

In seiner vorbildlichen Hingabe für den HERRN hat er zusammen mit seiner Gattin Anneli dafür gelebt, was der Liederdichter im Refrain eines Liedes wie folgt beschreibt: "Für die Sache unseres Meisters lasst uns wirken früh und spät, dass nicht unsere Lebenssonne vor der Zeit schon untergeht!"

Mit grosser Dankbarkeit und Fürbitte gedenken wir seiner glaubensfrohen, in der Tiefe gründenden Lebensnatur, die wir besonders in seinen geisterfüllten Gottesdiensten erfahren durften. Seine konsequente, aber stets liebenswürdige und freundliche Wesensart werden wir in bleibender Erinnerung bewahren.

Lieber Apostel Erwin Kindler, wir danken dir von ganzem Herzen für dein Glaubensvermächtnis, das in deinem Lieblingslied zum Audruck kommt:

"Wenn ich ihn nur habe, wenn er mein nur ist,
wenn mein Herz bis hin zum Grabe seine Treue nie vergisst:
weiss ich nichts vom Leide, fühle nichts als Andacht, Lieb und Freude.

Wenn ich ihn nur habe, lass ich alles gern,
folg an meinem Wanderstabe treugesinnt nur meinem Herrn,
auch wenn alle andern breite, lichte, volle Strassen wandern.

Wenn ich ihn nur habe, lass ich gern die Welt,
und des Himmels reiche Gabe meinen Blick nach oben hält.
Tief versenkt im Schauen, kann mir vor dem Irdischen nicht grauen.

Friedrich von Hartenberg (Novalis)"


Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 9. Januar 2008, 14.15 Uhr in der Abdankungshalle des Friedhofs Zürich-Witikon statt.





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